Chartern in der Ostsee

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Navigation im Cockpit (von Anna & Reinhard, Eigner der Hallberg Rassy HR34 und Hanse291)

Wir, Anna & Reinhard, mögen nicht gern im Keller navigieren. Schwimmweste aus, Schwimmweste an, nasse Sachen oder zu viel Krängung, zwischendrin mal kotzen u.s.w...

Unsere Lösung:
Wir navigieren — so lange es wegen Witterung etc. vertretbar ist, im Cockpit. Dabei müssen die Seekarten natürlich Schutz haben. An Bord gibt es bei uns in der Regel eine Klarsichthülle mehr als nötig für die Seekarten.
Die erste vorbereitete Seekarte kommt in diese übrige Klarsichthülle.
Die nächste vorbereitete kommt Rücken an Rücken mit der ersten auch rein.
Hülle zu und auf´s Schiebeluk damit — passt genau!
Nav-Dreieck ebenfalls oben deponieren (Hanse291 auf´s Schiebeluk, HR 34 daneben).
Privat bringen wir immer 2-3 feine, wasserfeste ("permanent") Folien-Schreiber mit für die Beschriftung von Klarsichtfolien.
Der Zirkel findet auch noch einen Platz, aber wir machen statt mit Zirkel fast alles mit dem Dreieck.
Einzeichnen der Kurse mit dem "permanent" Folien-Schreiber auf die Klarsichthülle einschließlich aller OB´s, OK´s, RwP´s, Uhrzeiten, Kurse, Geschwindigkeiten etc.
In der Folie steckt am Rand ein Schmierzettel für Logbuch-Einträge.
Darin machen wir Einträge/Beobachtungen mit Bleistift.
Abends erfolgt dann die Reinschrift ins Logbuch.

Was machen wir mit den Strichen und Bemerkungen auf der Folie?
Ganz einfach:
Aus der Apotheke bringen wir ein Fläschchen medizinischen Alkohol mit, sprühen etwas davon auf ein Stück Klopapier und mit einem Wisch ist alles weg - sollte man noch am gleichen Abend machen.

Mit dem med. Alkohol können Sie nach dem Duschen auch die Füße einsprühen — keine Chance dem Fußpilz!

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Tipp etwas Service geboten zu haben und wünschen einen angenehmen Törn.

Ihre Eignerpaar,
Anna & Reinhard

P.S.:
Beim Aufschieben des Schiebeluks sollte man wegen der Seekarte etwas Vorsicht walten lassen!